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Workshop erweitertes Bewerbungstraining

Das Bewerbungstraining für unsere Schüler fand am Samstag, den 16.April 2016 statt und wurde von der bezaubernden Referentin Biljana Rudic geführt. Als allgemeines Ziel sollten die Schüler auf den Bewerbungsprozess vorbereitet werden und sich über ihre eigenen Berufswünsche und Ziele bewusst werden. Auf dem Programm standen viele interessante Übungen und kreative Aktivitäten. Los ging es mit einer kleinen Vorstellungsrunde über die Traumberufe der Schüler. Fragen wie „Was wollte ich als Kind werden?“ und “Was wollen meine Eltern als Beruf für mich?“ sollten die Jugendlichen dazu anregen, sich Gedanken über den eigenen Berufswunsch und mögliche Einflüsse darauf, zu machen. Viele verknüpften ihre frühere Leidenschaft zu Zeichnen mit der Welt des Grafikdesigns oder die Liebe zum Bauen mit dem Wunsch Mechaniker oder Ingenieur zu werden. Selbst wenn die Wünsche der Eltern sich meist auf Berufe wie Arzt oder Architekt bezogen, ließen sich die Heranwachsenden nicht irritieren. Der nächste Punkt auf dem Programm war die Analyse der Chancen und Risiken auf dem Arbeitsmarkt: Hierbei sollten die Schüler Aussagen über ihre eigenen Einstiegsmöglichkeiten treffen und ihre bereits gesammelten Erfahrungen teilen. Viele zeigten, dass Selbstreflexion ein wichtiger Bestandteil der Vorbereitung ist, denn auch auf eine überaus positive Einschätzung folgten handfeste Argumente. Es sollte ein zielgerichtetes Denken mitgegeben werden, welches den Schülern zeigen sollte, wie wichtig es ist, sich jetzt schon auf den späteren Arbeitsweg vorzubereiten; sei es durch die Wahl der passenden Fächer in der Schule oder der Suche nach einer möglichen Alternative. Wenn man zum Beispiel einen technischen Weg einschlagen möchte, sollte ich mich mehr auf die Noten im Fach Mathe orientieren. Dies knüpfte an die folgende Übung an, wo es um das Stärkenprofil der Jugendlichen ging. Biljana brachte viele Beispiele mit: Gute aber auch schlechte Bewerbungsmappen und Modelle mit alternativen Bewerbungsmöglichkeiten, die mehr Spielraum für Kreativität bieten (z.B. Videobewerbungen). Am Ende sollte jeder Schüler ein kleines Motivationsschreiben zu einem Beruf verfassen und es vor den Anderen präsentieren. Diese durften dann entscheiden, ob das Schreiben dafür ausreichen würde, dass der Teilnehmer seinen Traumberuf bekommt! Aus dem Feedback der Schüler können wir schließen, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und die Aufgabenbewältigung förderlich dabei war, sich mehr Gedanken über seine berufliche Zukunft zu machen.

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